Mauerwerk von außen abdichten

Die Feuchte kam von außen, von unten und von der Seite. Besonders an den Regentagen wurden Wände und Fußboden sichtbar feucht bis nass.
Also erstmal die Quelle der Ursache beseitigen und die Wände von außen gegen die Feuchte abdichten.
Die von uns durchgeführte vertikale Mauerabdichtung von außen dauerte insgesammt zwei Monate.

1.Mauerwerk von außen freilegen

IMG_0266 Wenn die Möglichkeit besteht, aufzuschippen und an die Kellermauern von außen ranzukommen, dann sollte dies der erste Schritt sein.
Hierfür hatten wir einen Minibagger ausgeliehen, der innerhalb von zwei Tagen einen ein Meter breiten und 2,5 Meter tiefen Graben an drei der vier Seiten des Hauses aufriss. Die Erde muß dabei in jedem Fall bis zum unteren Ende des Mauerwerk abgetragen werden, da sonst der Effekt der Trockenlegung verloren geht. Aus diesem Grund sind die Kellerwände der vierten Seite erst dann freizulegen, wenn mindestens an einer anderen Seite der Graben wieder geschlossen wurde. beim Baggern mit dem Minibagger enstehen sehr schnell sehr hohe Erdhügel.
Achten Sie darauf, sich nicht einzubuddeln. Der Minibagger sollte immer eine Ausfahrt frei haben.

Nach Abtrocknung des Mauerwerks von 2 bis 4 Wochen wurde mit der Abdichtung begonnen.

2.  Mauerwerksabdichtung 1. Schicht

IMG_0193Das trockene Mauerwerk wurde mit Besen gesäubert. Vorhandene, eingedrungene Wurzeln entfernt, Beschädigungen ausgebessert.
Im Anschluss wurde eine erste, dünne, wasserabweisende Isolierschicht (Dachlack) vollflächig angebracht.
Diese Schicht haftet gut und isoliert vor allem die Ritzen und Spalten.