Schalldämmung bei Zimmerwänden

Die Kinder werden groß oder wollen ihr eigenes Reich. Wenn die Statik es erlaubt und der Raum es hergibt, können Raumteilwände schnell erstellt werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten und Materialen.

Gipskarton
Geeignet und schnell  lassen sich Gipskartonplatten in Trockenbauweise verbauen, mit wenig Plackerei und wenig Schmutz. Sie sind fast überall realisierbar, denn statisch wird die Geschossdecke nur wenig belastet.
Die Zwischenräume der Profile werden mit Dämmstoff befüllt. Für diesen Zweck gibt es passend zugeschnittene Matten aus Mineralwolle. Mit dieser doppelwandigen Trockenbauweise haben Sie zudem die Möglichkeit, Elektrokabel zu verstecken. Vom Faktor Dämmung sind die Wände eher mittelmäßig zu bewerten. Laute Gespräche und Geräusche werden Sie im zweiten Teil des Zimmers immer hören können.

http://www.rigips.de/glossar/schallschutzwaende

Ytong
Wollen Sie es schalldichter, so sollten sie zuerst die Statik und das zu erwartende Eigengewicht mit der Höhe Ihres Zimmers prüfen, denn je schwerer ein Baumaterial, desto weniger dringt der Schall durch.

Der Favorit, der doch eher noch leichten Baustoffe, wäre hier Porenbeton. Porenbeton ist ein Baustoff, der sehr einfach zu verarbeiten ist. Die Steine können mit einer normalen Handsäge zugeschnitten werden. Das Verarbeiten geht damit recht zügig. Porenbeton sorgt für einen höheren Schallschutz, Wärmeschutz und Brandschutz als Trockenwände aus Gipskarton. Innenwände aus Ytong Porenbeton erreichen ein Schalldämmmaß von 35 dB  (Quelle: http://www.ytong-silka.de).